Contribution
Hilf Tibia Royal und sammle Beitragspunkte, 2.000 Punkte, die du im Spiel gegen Shield of Destiny eintauschen kannst!

Rivalität

Erstellt von Uman. Übersetzt von Ice Crambler. am 08 Mar 2018, 10:00

Ein gewaltiges Beben erschütterte das Verlies und zerbrach die Stalaktiten welche von der Decke herabhingen und sie als tödliche Geschosse zu Boden rissen. Wodurch unzählige Yielothax unter den fallenden Felsen begraben wurden. Tiefe Furchen erfüllten den Boden wärend eine bedrohliche Aura füllte den Raum. Aus den Spalten entwich ein eiskaltes bläuliches Gas, welches sich vor Tibicus zu verfestigen begann. Das Gas bildete sich zu dunkelgrauen Knochen und einem Skelettgesicht mit den leeren Augenhöhlen welche direkt der Hölle enstanden. Skullfrost schien seinem Meister in seiner Stunde der Not zur Hilfe zu eilen. In Eis und Tod gehüllt hatte er sich mit Emberwing zwischen Tibicus und Fridolin positioniert.

"Tibicus, lch ..." Fridolin war offensichtlich eingeschüchtert. "Es tut mir leid, ich habe überreagiert!" Seine Worte klangen ehrlich und voller Reue. Tibicus war jedoch wütend! Dieser heimtückische Angriff hatte ihn völlig unvorbereitet getroffen. Aber nicht nur das, nein.... was das Ganze noch viel schlimmer machte war die Tatsache, dass es einer seiner besten Freunde war, der ihn in diese Lage brachte.

Durch das Adrenalin das durch seinen Körper drang dumpften die Worte seines Freundes ab. Er dachte nicht mehr klar, sein Ärger und seine Enttäuschung hatten seine Vernunft überwunden. Er war wütend und nichts hätte ihn beruhigen können.

Hier standen sie nun einander gegenüber. Zwei langjährige Freunde, Brüder im Geist und in den Armen und jetzt heftige Gegner. Fridolin sah den Tod in den Tiefen der hohlen Augen des Skeletts.

Tibicus zog sein Schwert und die kalte Aura bedeckte sofort die scharfe Klinge mit einem eisigen Film. Fridolin wusste, dass es kein Zurück mehr geben würde. Sobald er in die Blutwut eingetreten war, konnte Tibicus nicht mehr gestoppt werden. Er nahm seinen Bogen von seinem Rücken und sorgte dafür, dass genug Pfeile in seinem Köcher waren.

In diesen engen Korridoren war er eindeutig benachteiligt. Sie boten keinerlei Deckung und durch die Yielothax welche um ihn herum schlichen , musste er an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen.

Die ersten Eisprojektile schossen schon auf ihn, bevor er überhaupt darüber nachdenken konnte wie es weitergehen sollte. Tibicus war bereit zum Angriff und sein Skullfrost hatte Fridolin bereits einen Vorgeschmack geliefert was geschehen würde.

Der Emberwing löste einen heißen Strom aus glühendem Feuer aus seinem Schnabel. Die Höhle füllte sich mit Dampf, während zischendes brennendes Feuer auf einen Schneesturm traf. Die Kollision der Elemente schränkte sowohl das Sehen als auch das Hören ein. Tibicus hatte dies jedoch vorausgesehen und sich im Schutze des Nebels seinem Gegner genähert.

Der Paladin war desorientiert und hatte sich nicht von seiner Position bewegt. Tibicus stürmte durch den dichten Dampf und zielte mit seinem Schwert auf Fidolin. Er schoss direkt vor Fridolin aus dem Nebel und hob das Schwert zum tödlichen Schlag.... sein Plan hatte funktioniert.

Fridolin wusste nicht, was passiert war, er sah in die Augen von Tibicus und sah Wahnsinn. Er taumelte zurück um Platz zwischen ihm und der tödlichen Klinge zu schaffen. Gerade rechtzeitig. Tibicus schwang wieder mit seinem Schwert und Fridolin kämpfte, den Schlägen seines Gegners auszuweichen. Er wusste dass er im Nahkampf gegen den Ritter keine Chance hatte.

Agil wie er war konnte er den meisten Schlägen ausweichen, aber er wurde unweigerlich immer weiter in den Kerker geschoben. Wenn er eine Sackgasse erwischen würde, könnte er sein letztes Gebet sprechen und sich darauf vorbereiten seinen Schöpfern gegenüber zu treten.

Zum Glück konnte er sich jedoch immer auf seine treue Beschwörung verlassen. Emberwing konnte ein Flammenmeer zwischen Tibicus und Fridolin ausspucken. Die lodernde Hitze ließ den Ritter zurückfallen und gab dem Paladin ein wenig Abstand und Zeit, um "utamo tempo san" zu wirken, was ihm half sich tiefer in das Verlies zurückzuziehen.

Sein Emberwing bezahlte jedoch für die Zeit welche er seinem Meister geschenkt hatte. Skullfrost sah seine Chance und startete einen gewaltsamen Todesangriff. Bevor Emberwing reagieren konnte, traf der Angriff seinen linken Flügel wodurch sein unerbittliches Feuerkleid verschluckt wurde. Ein gequälter Schrei hallte durch die Höhlen, aber es war zu spät, der Feuervogel wurde seines Flügels beraubt und fiel vor Schmerz zu Boden.

Der Schrei hatte sowohl Fridolin als auch seinen Verfolger zum Schweigen gebracht. Fridolin konnte das Leid der Emberwing spüren und er wusste, dass er nicht für immer davonlaufen konnte, er musste es riskieren. Er musste Tibicus wieder zu Sinnen bringen und ihn von seiner Blutrache befreien. Wenn er jedoch scheiterte würde dies für ihn das Ende bedeuten.

Er nahm seinen Mut in beiden Hände, und hielt inne, drehte sich um und rief: "Tibicus, ich bin hier!"

Es dauerte nicht lange und Tibicus begleitet von seiner Beschwörung eilte um die Ecke. Schwer atmend und mit Schaum vor seinem Mund und grunzte artikuliert wie ein tollwütiges Tier. Fridolin trat unwillkürlich einen Schritt zurück, er war verängstigt.

"Tibicus, hör mir zu! Das bist du nicht. Ich weiß, ich habe es vermasselt, und du hast allen Grund mich dafür zu hassen. Aber komm wieder zu Sinnen!"

Unbeeindruckt von den Worten näherte sich Tibicus dem Paladin.

"Ich bitte dich Tibicus, denke an die alten Zeiten. An unsere Freundschaft. An alles was wir zusammen durchgemacht haben!"

Aber selbst diese Worte traten nicht zu ihm durch.

"Denken an die Zeit die wir als Team zusammen mit Tabea und Emilio verbracht haben."

Keine Chance, Fridolin erkannte dass seine Worte nicht ausreichten um die Blutwut zu durchbrechen, und dass er sich gerade in eine extrem gefährliche Situation gebracht hatte.

Der Paladin hatte sich bisher zurückgehalten. Der Angriff seines Emberwing auf Tibicus war eine Reaktion des Knieschwarms gewesen. Fridolin hätte es nie so weit kommen lassen und er hatte nicht die Absicht seinem alten Freund etwas zu tun.

Aber jetzt hatte er keine andere Wahl. Wenn er hier nicht sterben wollte, musste er zu drastischeren Mitteln greifen. Kurz bevor der Ritter einen weiteren schweren Schlag ausführen konnte, rief Fridolin: "utori san".

Ein glitzerndes Licht, stärker und heller als die beiden tibianischen Sonnen beleuchtete das Verlies und traf Tibicus völlig unvorbereitet. Der Ritter und sein Skullfrost wurden vom Licht geblendet und konnten nichts mehr sehen, wodurch Fridolin mit Hilfe von "utamo tempo san" an seinem Freund zum Ausgang stürmen konnte.

Er hörte Tibicus fluchen. Er wusste dass er wenig Zeit hatte bevor sein Verfolger ihm wieder auf den Fersen sein würde. Er rannte an zahlreichen Yielothax vorbei, die sich ängstlich in ihre Löcher zurückgezogen,am Ende des Verlieses wurde ein schwaches Licht sichtbar.

Es war sein Emberwing, der verzweifelt versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Obwohl der Vogel erstaunliche Selbstheilungskräfte hatte und sich bereits zu erholen begann, hatte sich der Todesangriff von Skullfrost tief in sein Fleisch gefressen und hinterließ eine sichtbare Narbe.

Fridolin machte es seiner Beschwörung so bequem wie möglich. Es war fast Zeit für Emberwing in sein Flammenreich zurückzukehren, wo er sich von der Schlacht erholen konnte.

In der Zwischenzeit hatte Tibicus seine Sehfähigkeit wiedererlangt. Der vorübergehende Knockout hatte ihn ein wenig beruhigt.

Immer noch benommen begann er seine Gedanken zu ordnen, diese verdammte Blutwut. Obwohl dieser Status ihn unglaublich stark machte, machte es ihn unkontrollierbar. Das Letzte an das er sich erinnern konnte, war dass er Fridolin erwischt hatte als er wertvolle Gegenstände mitnahm.

Mit spaltenden Kopfschmerzen und schmerzenden Gliedern schleppte Tibicus sich zum Ausgang, den In seinem jetzigen Zustand wäre er eine leichte Beute für den Yielothax gewesen, glücklicherweise hielt Skullfrost die Kreaturen in Schach.

Als er sich dem Ausgang näherte, hörte er ein Wimmern das mit jedem Schritt lauter wurde. Als er um die Ecke bog konnte er Fridolin vor seinem Emberwing knien sehen.

"Fridolin!" schrie Tibicus. Was ist passiert ? Welcher bösse Geist hatte Fridolins Emberwing zu Boden geworfen? Er schleppte sich immer weiter zu den Beiden.

Der Paladin erschrack als er seinen Namen hörte. Mit großen Augen beobachtete er wie Tibicus näher kam.

Zur gleichen Zeit begann sich der Feuervogel langsam aufzulösen. Das Flammenreich forderte seinen Herrscher zurück. Fridolin war erleichtert, dass seiner Beschwörung nichts mehr passieren konnte... also floh er.

Tibicus war zu schwach um den Paladin einzuholen. Er fragte sich, warum Fridolin plötzlich die Treppe hinaufgestürmt war und alle Beuteln zurückgelassen hatte. Er konnte jedoch nicht wirklich darüber nachdenken. Die Kopfschmerzen wurden immer schlimmer und sein Blickfeld wurde immer trüber. Neben der schwindenden Silhouette des Glimmens verließ ihn seine verbliebene Macht. Seine Knie gaben nach und er fiel bewusstlos auf den Steinboden.

Beitragen

Behalte folgendes im Hinterkopf bei einem Kommentar.:

  • Dein Kommentar muss in english verfasst sein, sonst wird er gelöscht
  • Du solltest dein Kommentare nocheinmal lesen, bevor du es veröffentlichst.
  • Bei Fragen stelle diese bitte im Forum, um schnell Hilfe zu bekommen
  • Unsicher etwas zu veröffntlichen? Dann schau doch mal vorbei guide.


Disclaimer:

We uses cookies to give you the most and relevant experience. We use Google cookies for traffic analyse and advertisments.

From begin ads are not personalized, if you would like to change it please agree on that by hitting button "I agree on personalised ads", otherwise please close the window or just start using a page.

For further information please visit privacy policy page where you can always remove your agreement.

I agree on personalised ads
Close